Archiv für das Themengebiet 'Katalogisierung'

LEBENDE BILDER : pop-up Bibliographie / Bibliography 1900 – 2010

Ein Beitrag zum Themengebiet Allgemein, Bücher, Katalogisierung, Neuerscheinungen 2010, geschrieben am 31. Januar 2016 von pippo

LEBENDE BILDER 1900 – 2010 – BIBLIOGRAPHIE / BIBLIOGRAPY

Annotierte Bibliographie der in deutscher Sprache sowie in Verlagen und Druckanstalten des deutschen Sprachraums erschienenen Bücher und Druckerzeugnisse seit 1900

Bearbeitet von Dr. Georg Friedrich und Reinhilde von Katzenheim
edition comboxx 2010 ■  2. Auflage   ■  Berlin – Zürich – Wien
358 Seiten  ■  Großformat  ■  Preis: Euro 68.00

Mit mehr als 2700 Einträgen auf 358 Seiten geben die Bearbeiter einen umfassenden Überblick über Bücher mit beweglichen Gestaltungselementen (pop-up Bücher, pop-up books), die seit 1900 in deutscher Sprache erschienen sind sowie die im deutschen Sprachraum erschienenen fremdsprachlichen Bücher dieses Sujets . Damit liegt erstmals zu diesem Buchtypus eine Bibliographie mit genauen Angaben zu Titel, Verlag, Erscheinungsort und -Jahr sowie zum Preis der seit 1900 erschienenen Werke vor. Annotationen ermöglichen die Suche nach verwandten Titeln oder Reihen der beteiligten Künstler und Aotoren und geben Hinweise auf weiterführende Literatur. Das Personenverzeichnis erlaubt die gezielte Suche nach Graphikern, Illustratoren, Autoren und Übersetzern.

Bezug über edition comboxx via comboxx(at)web.de

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Antiquariat Geisenheyner – Katalog Frühjahr 2014

Ein Beitrag zum Themengebiet Allgemein, Katalogisierung, geschrieben am 24. März 2014 von polly

Antiquariat Geisenheyner Münster – Katalog Frühjahr 2014
Kinderbücher, Bilderbücher, Märchen und Sagen

In dem auf  Kinderbücher spezialisierten Antiquariat Geisenheyner aus Münster ist der Kinderbuchkatalog 82  Frühjahr 2014 erschienen.  Bei einer Durchsicht zeigt sich leider rasch, daß das Angebot von einigen wenigen Rara abgesehen enttäuscht. Nur weniges ist zu finden, das nicht bereits bei anderen Antiquariaten erhältlich ist. Weiterlesen »

Meggendorfer : Intranet bibliodat suisse freigeschaltet

Ein Beitrag zum Themengebiet Allgemein, Katalogisierung, geschrieben am 11. November 2012 von polly

Ab sofort ist der Intranet-Zugang von bibliodat suisse freigeschaltet.

Damit steht Antiquaren und Bibliotheken ein neuartiges interaktives Informationssystem zur Verfügung. Nutzer erhalten kostenfreien Zugang zu allen Daten, Informationen und Bildern des Biblioservers. Neben vielen Einträgen zu Büchern und Arbeiten verschiedener Autoren und Künstler sind dort auch die Daten aller Werke  Lothar Meggendorfers und viele Werke von Karl Pommerhanz, Wilhelm Busch, Ernst Kreidolf und Sybille von Olfers  abrufbar. Ein weiterer Ausbau des Datenbestandes erfolgt sukzessive.

Zur Nutzung ist eine Registrierung erforderlich. Die Zahl der Nutzer ist in der Erprobungsphase bis auf weiteres begrenzt.

Nachsatz 18.11.2012: Nutzerkontingent wegen hoher Nachfrage vorerst erschöpft.


J. F. Schreiber : Verlagskatalog 1915/16 Reprint

Ein Beitrag zum Themengebiet Antiquariat, Katalogisierung, Neuerscheinungen 2012, geschrieben am 3. Oktober 2012 von samson

J. F. Schreiber ~  Verzeichnis über Bilderbücher

In der edition comboxx ist das Verzeichnis über Bilderbücher des Verlages J. F. Schreiber 1915/16 als Reprint erschienen.

Enthalten sind Beschreibungen und Bilder aller im Verlag J.F. Schreiber verlegten Meggendorferschen Titel, aber auch anderer bekannter Autoren wie Olfers, Kainradl u.a. Wer sich in die kindliche Welt dieser Jahre versetzen will findet hier reichhaltiges Material. Aufschlussreich für die Kinder- und Jugendliteratur dieser Zeit sind so wohl auch Titel wie Unsere Feinde – Ein Kriegsbilderbuch in Verwandlungsfiguren oder das Soldaten Bilderbuch. Alle Titel sind mit ausführlicher Beschreibung, Preisangabe und überaus reichhaltigen schwarz/weiss Illustrationen versehen und in die Abschnitte gegliedert:
Bilderbücher auf Papier, Kinderliederbücher, Jugendschriften
Unzerreißbare Bilderbücher
Leporello-Albums
Aufstell-, Verwandlungs-, Dreh- und Ziehbilderbücher
Mal- und Zeichenbücher
Schreibers neue Beschäftigungsmittel
Spiele
Schreibers zerlegbares Kindertheater
Neuerscheinungen 1915/1916

Das Faksimile ist mit Klammerheftung (wie im Original) und farbigem Umschlag ausgestattet und erscheint zum Einzelbezug in einer Auflage von 100 Exemplaren zum Preis € 11.90 inclusive Versand als Büchersendung über www.cde-books.com.

Staatsbibliothek Berlin : Relaunch Webseite

Ein Beitrag zum Themengebiet Allgemein, Katalogisierung, geschrieben am 3. August 2011 von polly

Staatsbibliothek Berlin : Relaunch Webseite

Die  Staatsbibliothek zu Berlin hat im Jubiläumsjahr ihre Webpräsenz erneuert. Gestaltet von der Designerin Annika Hamann ist der relaunch seit dem 12.Juli 2011 im Netz. Die Ankündigung der Staatsbibliothek (unter Ausstellungen und Veranstaltungen) verheißt dazu: Neues Design und neues Layout verbinden sich mit einer verbesserten Struktur, schnellen Zugriffen auf die wichtigsten Dienstleistungen und repräsentativen Darstellungselementen. Bei so viel innovativem Gestaltungswillen ist die Erwartung groß – doch ein Blick auf die neugestaltete Seite ist ernüchternd.

Die Webseiten werden von einem klotzigen Header dominiert, der mit Schrift und Strichzeichnung in graublauer Schrift vor blauem Hintergrund (!) optisch verstört und wertvollen Platz verschwendet. Hinzu kommen Schaltflächen, die bei Berühren orange (?) aufleuchten und Menues wiederum in blaugrau vor blauem Hintergrund zeigen. Verwirrend: Drei der sechs Main-Buttons – Service , Aktuelles und Recherche – werden auf der Startseite nochmals eigenständig aufgeführt, eine weitere Schaltfläche - Vor Ort - ist mit einzelnen Links ebenfalls zusätzlich vorhanden.

Als Blickfang gedacht, beim wiederholten Betrachten jedoch nur störend ist ein – ebenfalls nicht gerade klein geratenes – Fenster mit einigen Abbildungen aus den Beständen der Bibliothek, die als Teil der Selbstdarstellung an anderer Stelle wohl besser aufgehoben wären.

Insgesamt vermittelt die Webseite ein optisch nicht mehr zeitgemäßes, unruhiges Bild und erinnert an einen Retro-Look aus dem Baukasten. Wertvoller Platz wird verschwendet für Gestaltungselemente, die an dieser Stelle nur geringen Informationswert besitzen. Bei einem Vergleich mit der früheren Webversion ist auch nicht erkennbar, worin die verbesserte Struktur und der schnellere Zugriff begründet sind.

Hinzu kommen handwerkliche Unzulänglichkeiten. Die Startseite enthält einen Button zur Wahl der englischen Benutzerfläche. Es erscheint die Startseite in Englisch mit einem Mix aus englischen und deutschen Buttons (Research , Locations , Sammlungen , Aktuelles). Werden die englischen Buttons angewählt erscheinen die Untermenues in deutscher Sprache. Der Link  About the Library führt zu einer Darstellung in englischer Sprache,  die übrigen Unterpunkte sind jedoch wiederum nur in deutscher Sprache wiedergegeben. Der Punkt Die Geschichte der Bibliothek enthält dafür weder den englischen noch den deutschen Text, die Schaltflächen sind zwar anwählbar aber invalid ebenso wie auf nicht wenigen Unterseiten  der Link für die Wahl der englischen Sprache vorhanden aber nicht aktiviert ist. Was soll ein nicht der deutschen Sprache mächtiger Nutzer damit anfangen? Dies alles ist für eine der weltweit bedeutsamen Bibliotheken nicht akzeptabel.

Unverständlich ist weiter, daß (jedenfalls bei Redaktion dieses Beitrages) eine Reihe der internen Links auf der webseite zur Ungültig-Meldung führen wie teilweise die Anbindung an den Katalog.

Unübersehbar ist die misslungene Prioritätenabstimmung zwischen einem Frontend als Informationsportal (Katalog) , Benutzerportal (Ausleihe) und der Selbstdarstellung der Bibliothek insgesamt und den einzelnen Abteilungen und Sammlungen. Die aktuelle Web-Präsenz der Staatsbibliothek Berlin vermag den heutigen Anforderungen an eine zeitgemäße, visuell zweckmäßig und ansprechende, leicht zu handhabende und eben auch effiziente Darstellung und Informationsvermittlung nur unzureichend genügen. Daß es auch anders geht zeigen Bibliotheken mit einem klaren, übersichtlichen und zweckorientierten Auftritt wie z.B. die die Deutsche Nationalbibliothek oder die Universitätsbibliothek Düsseldorf. Letztere hat sogar ein chat-Modul.
(c) web in facts – Bern 2011

siehe auch Neues aus der Benutzung – Staatsbibliothek zu Berlin

Kindermedienwelten : Institut für angewandte Kindermedienforschung

Ein Beitrag zum Themengebiet Allgemein, Ausstellungen, Katalogisierung, geschrieben am 14. Januar 2011 von polly

Kindermedienwelten
Eine virtuelle Ausstellung historischer Medien für Kinder

wird vom Institut für angewandte Kindermedienforschung (IfaK) der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) betreut.

Das Institut kann aus einem umfangreichen Fundus schöpfen, der nach einer Schenkung durch Prof. Dr. Manfred Nagl etwa 4.000 Objekte wie Kindergrammophone, Kinderschreibmaschinen, Kindercomputer und diverse Kindermedien umfasst. Die Sammlung reicht zurück bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts und soll im Rahmen einer Ausstellung sukzessive wissenschaftlich aufgearbeitet werden.  Im Jahr 2010 wurde hierzu mit dem Bereich Visuelle Medien begonnen. Exponate aller Art werden gezeigt, so ist u.a. in der Rubrik Bewegte Bilder ~ Papierenes wie pop-up Bücher, Ausschneidebogen, Guckkästen und vieles mehr zu finden.

Das Sammlungsspektrum Kindermedienwelten umfasst die Schwerpunkte  Visuelle Medien , Akustische Medien , Medienvernünde und den Bereich Lernen / Spielen / Computer

Das IfaK beschreibt seine Intentionen so:  Wandlungen und Konstanten in der Medienwelt der Kinder sichtbar zu machen bzw. wieder in Erinnerung zu rufen und die medialen Artefakte der Forschung sowie der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sind grundlegende Intentionen dieser Sammlung…. Als virtuelle Ausstellung bietet „Kindermedienwelten“ die Möglichkeit, nicht nur eine Bestandsauswahl der Sammlung zu präsentieren, sondern darüber hinaus das Feld der Kindermedien insgesamt abzustecken, zu erkunden und sichtbar werden zu lassen….Vieles, was für die Welt der Kindermedien bedeutsam ist, ist nur bzw. nur noch in Form von Abbildungen erhalten. …Das Internet bietet heute die Chance, die Welt der Kindermedien zu umrunden und ihr Konturen zu geben. (c) 2010 IfaK

Realisiert wird das Projekt im Rahmen des MuseumsInformationsSystems (MusIS), das vom  Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) in Konstanz unterstützt wird.

Paperblog wünscht den Machern dieses Vorhabens, das sicherlich noch eine Zeit in gut verstandenem Sinne durch Experimentieren und Erkunden geprägt sein wird viel Erfolg. Die sammlung paperboxx verfolgt einen ähnlichen Ansatz, der durch Archivierung, Katalogisierung und intermediale Präsentation (Internet, digitale Medien, Print on demand, Foren) gekennzeichnet ist. Es ist wohl unverkennbar, daß nur derartige Lösungen dem wissenschaftlich Interessierten fundiert weiterhelfen. Die Museen und Sammlungen sind hier mit ihren konventionellen Methoden an Grenzen gestoßen. Erfreulich ist auch, daß Kindermedienwelten einen kompensatorischen Ansatz verfolgt, ‘d.h. es wurden bevorzugt solche Medien berücksichtigt, die nicht umfassend und vielfach schon anderswo archiviert und dokumentiert sind – wie z.B. antikes Spielzeug und Kinderbücher.’ Eine schöne Vorstellung, wenn am Ende eines solchen Prozesses einmal ein übergreifendes Portal steht, in das auch die sammlung paperboxx ihren Sammlungsbestand mit über viertausend Exponaten einbringen kann.

Meinungen , Rat- und Vorschläge zu diesem Thema sind ausdrücklich erwünscht.

siehe auch den Beitrag Webbasierte Literatur-Datenbank
siehe auch den Beitrag 3D Digitalisierung – Bayerische Staatsbibliothek

A History of Pop-up and Movable Books : 700 Years of Paper Engineering

Ein Beitrag zum Themengebiet Allgemein, Ausstellungen, Katalogisierung, pop-up Buch, geschrieben am 1. Dezember 2010 von pippo

A History of Pop-up and Movable Books : 700 Years of Paper Engineering

Vortrag von Ellen G. K. Rubin (The Pop-Up-Lady) anläßlich der Ausstellung Paper Engineering: Fold, Pull, Pop and Turn in den Smithsonian Institution Libraries 2010/2011. Ellen G.K. Rubin gibt einen Überblick (in englischer Sprache) über die Entwicklung des paper engineering in den letzten 700 Jahren.

Webbasierte Literatur-Datenbank

Ein Beitrag zum Themengebiet Allgemein, Katalogisierung, geschrieben am 1. November 2010 von pippo

Webbasierte Literatur-Datenbank

Die sammlung paperboxx ist ein von engagierten privaten Sammlern getragenes nicht-kommerzielles Projekt, das der Erfassung, Bewahrung und wissenschaftlichen Erarbeitung von Büchern und verwandten Druckerzeugnissen mit besonderen Gestaltungsmitteln (Lebende Bücher , pop-ups bzw movables und ähnlichem) gewidmet ist.  Insbesondere bei älteren Titeln bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ist die bibliographische Quellenlage in den einschlägigen Bibliotheken vielfach unzureichend.  Die sammlung paperboxx plant daher den Aufbau eines webbasierten Kataloges, um für wissenschaftlich Interessierte und Sammler eine fundierte und frei zugängliche Informationsquelle zu schaffen. Neben dem Sammlungsbestand von derzeit mehr als viertausend Titeln sollen in dieser Datenbank alle im deutschen Sprachraum erschienenen Titel erfasst und über das Internet abrufbar gestellt werden.

Zunächst sollen die Grundzüge zum Aufbau einer Datenbank unter Verwendung von mysql und php – beispielsweise litw3 – erarbeitet werden. Jeder der zu diesem (nicht-kommerziellen) Vorhaben Fachwissen beitragen kann ist herzlich eingeladen. Kontakt:  über interessierte Zuschriften unter databoxx@web.de freut sich die sammlung paperboxx.

3 D Digitalisierung – Bayerische Staatsbibliothek

Ein Beitrag zum Themengebiet Allgemein, Katalogisierung, geschrieben am 31. Oktober 2010 von polly

Die Bayerische Staaatsbibliothek hat die Ausgabe 3/2010 des gemeinsam mit der Staatsbibliothek Berlin herausgegebenen Bibliotheks-Magazins online gestellt. Unter den interessanten Artikeln ist auch der Beitrag (Seite 12 ff)  Virtuelle 3D-Präsentation digitalisierter Spitzenstücke der Bayerischen Staatsbibliothek zu finden, in dem die BSB über die Fortschritte bei der Weiterentwicklung schon bislang bekannter planer Digitalisierungsverfahren zu dreidimensionalen Darstellungen berichtet.

  • Auszug: In Kooperation mit dem Unternehmen Microbox wurden zunächst die „planen“, zweidimensionalen Image-Digitalisate zu einem dreidimensionalen virtuellen Buch zusammengefügt, das nun vermittels Maus oder Touchscreen am Bildschirm manipuliert werden kann: Alle Seiten lassen sich durchblättern und heranzoomen, das geöffnete Buch ebenso wie der Einband können im virtuellen Raum beliebig gedreht und aus allen Blickwinkeln betrachtet werden. Diese dreidimensionale Wiedergabe kann am Beispiel der Fugger-Genealogien im Internet betrachtet werden. (c) BSB 2010

Einen eindrucksvollen Einblick vermittelt hierzu ein Blick auf  die digitalisierten Werke zur Geschichte der Familie Fugger. Erforderlich ist lediglich ggf die Installation der aktuellen Java-Runtime. Auch wenn die Seite nach Angaben der BSB zu den meist aufgerufenen zählt sind Schwächen derzeit jedoch noch unübersehbar: Die Schaltflächen sind anfangs ein wenig gewöhnungsbeürftig und erlauben nach ein wenig Übung ein zügiges Betrachten. Ein gezieltes dialoggesteuertes Aufrufen einzelner Seiten ist nicht möglich, die Zoomfunktion ist unzulänglich. Die Möglichkeit, Lesezeichen für einzelne Seiten zu setzen besteht nicht.

Unklar ist auch, ob es mit diesem Digitalisierungsverfahren zukünftig möglich sein, Bücher mit dreidimensionalen Effekten (pop-up Bücher) online für alle und schonend für das Exponat selbst verfügbar zu machen. Die BSB konnte zu diesem Aspekt auf Anfrage keine Auskunft geben. Immerhin, der Anfang ist gemacht.